Historie

„Kalanchoe blossfeldiana“ ist die korrekte botanische Bezeichnung, doch in Deutschland sind Kalanchoe auch unter dem Namen „Flammendes Käthchen“ bekannt.

Kalanchoe gehören zur Familie der Dickblattgewächse, botanisch Crassulaceae genannt. Dickblattgewächse können Wasser in den Blättern speichern und gehören zu den Sukkulenten.

Kalanchoe stammen ursprünglich aus Madagaskar und den tropischen Gebieten Afrikas und Asiens. Der deutsche Saatguthändler Robert Blossfeld (1882-1945) entdeckte diese Pflanzenart 1927 in Paris und führte sie als Zimmerpflanze ein. Seitdem steht die Pflanze im Fokus verschiedener Züchter, die heute eine Vielzahl von Farben und Sorten entwickelt haben. So blühen Kalanchoe heute einfach-, gefüllt-, rosen- und glockenartig und auch die Farben gehen von weiß, rot, rosa, lila über gelb und orange bis hin zu grün. Auch sind inzwischen sowie zweifarbige Sorten am Markt verfügbar.

Kalanchoe sind obligatorische  Kurztagspflanzen, dass heißt sie blühen, wenn die Tageslänge rund 11 Stunden unterschreitet.